Während sich das Schuljahr langsam dem Ende zuneigt, tauschten die 3AHW und die 2FW für einen Tag Schulbank gegen Seeufer. Gemeinsam mit vier motivierten Lehrpersonen machten sich 27 Schüler:innen auf den Weg an den Achensee.
Die Lehrpersonen hatten die Strapazen der Anreise allerdings kaum überstanden, da musste bereits die erste Stärkung eingenommen werden. Wissenschaftlich lässt sich zwar nicht mehr eindeutig klären, ob diese Pause wirklich notwendig war, sie wurde aber einstimmig als unverzichtbar eingestuft.
Der See präsentierte sich in seinen schönsten Türkis- und Blautönen, die Berge lieferten die passende Kulisse und auch der Himmel wollte mit seinem Farbenspiel nicht zurückstehen. Einige besonders Mutige testeten sogar die Wassertemperatur – und können bestätigen: Der Achensee ist auch im Frühsommer noch kein Thermalbad.
Dass die Stimmung bestens war, zeigte sich nicht nur bei den Schüler:innen, sondern auch bei den Lehrpersonen, die zwischenzeitlich ihre Sprungqualitäten unter Beweis stellten. Ob die Landung ebenso gelungen war wie der Absprung, bleibt Gegenstand weiterer Untersuchungen.
Während am Vormittag noch Postkartenmotive entstanden, zog am Nachmittag eine beeindruckende Gewitterfront über den See. Auf der Heimreise wurde es dann unerwartet spannend: Ein Gewitter sorgte für eine Zwangspause im Bahnverkehr und erinnerte uns daran, dass Abenteuer oft erst am Ende beginnen.
Den krönenden Abschluss lieferte schließlich Kollegin Pesta, deren Auto bei einer angezeigten Reichweite von 0 km offenbar beschlossen hatte, die Gesetze der Mathematik neu auszulegen. Trotz dieser eher optimistischen Ausgangslage erreichte sie ihr Ziel – sehr zur Erleichterung aller Beteiligten.
Am Ende kamen aber alle wohlbehalten nach Hause: mit vielen schönen Erinnerungen, einigen Postkartenmotiven und der Erkenntnis, dass ein gelungener Ausflug aus Sonne, Gewitter, Zugchaos, Sprungfotos und einer Tankanzeige auf Reserve besteht. 🌊🚆⛈️





